Zum Tourenplan
Albis Etappe XIX: Crap Masegn
p1010392.jpg
Hinter Brigels gibt's ein paar...
p1010394.jpg
Die kleine Kapelle gehört...
p1010395.jpg
Das Tal hinter Panix, aber...

Wanderung vom 20.-21. Juli 2019.

Das Wetter war immer noch super, also gleich die nächste "Albisetappe" nachgeschoben. Vorweg, dies war bisher sowohl eine der unspektakulären Etappen, sowie die schlechteste, was das Kosten-Nutzen-Verhältnis angeht. Unspektakulär vor allem, weil der grösste Teil des Wegs entlang von Fahrstrassen führte, was nicht gleich erkennbar war. Und die Anfangs- bzw. Endpunkte der Doppeletappe lagen lediglich 13 Kilometer auseinander, bei 55 Kilometern Wegstrecke. Aber Effizienz ist nicht das Ziel, und ein paar Gipfel lagen so auf dem Weg.

Am Samstag liefen wir in Brigels los, nicht ohne uns noch in der Bäckerei Gabriel zu stärken (ab jetzt müssen die Gründe dafür gesucht werden). Dann folgte eine lange Traverse ins Nebental bis nach Panix, dann lange einen Fahrweg rauf zur Stavel Sura. Am Übergang ins nächste Tal, der Fuorcla da Ranasca, war der Weg dafür überhaupt nicht mehr vorhanden, bzw. nicht zu erkennen und nicht markiert. Ab der Alp Tegia Sura gab's dafür wieder einen Fahrweg, der bis nach Ladir nur gelegentlich durch Wanderwege abgelöst wurde. Dabei fing es auch noch an, leicht zu regnen.

In Ladir kehrten im Lazy Mountain Hostel ein, ein schönes, altes Bauernhaus mit Bad auf dem Flur, machte aber nichts, wir hatten den Flur für uns. Abendessen und Früstück waren auch lecker, und der Wirt sehr nett. Da kann man gerne hingehen, um einfach mal schön zu übernachten, auch wenn's alpinistisch nicht viel hergibt. Im Winter hat er wohl mehr Gäste, die im benachbarten Skigebiet unterwegs sind.

Da wollten wir am Sonntag hin, natürlich wieder mal mit reichlich Umwegen. Zuerst gingen wir, immer noch bei leichtem Regen, der im Laufe des Tages dann Sonnenschein wich, immer weiter den Rücken hinter dem Haus rauf. Bis zur Alp Muletg, dann den Rücken weiter, bis zur monströsen Hässlichkeit, der Skistation auf dem Crap Masegn. Diese Bahn war heute nicht in Betrieb, aber auf dem Gipfel war trotzdem einiges los, da das Crap Sogn Gion, was inzwischen wie ein Raumschiff dekoriert ist, in der Nähe liegt. Da gingen wir auch als nächstes hin, nach einem kurzen Abstecher auf das "richtige" Crap Masegn, das ein Stück weiter hinten liegt. In der Station Sogn Gion suchten wir nach einem Stück Kuchen, aber es sah nichts appetitlich aus, so gingen wir gleich weiter nach Falera runter (die Talfahrt mit der Bahn hätte übrigens 25 Franken gekostet, die spinnen, die Bündner). Überhaupt, was für Leute so auf Skistationen abhängen. Alle bemalt wie die Sixtinische Kapelle, und ein Pfund Blech in der Fresse. Das ist nix für Wandersleut'. In Curnius wurden wir bei der Kuchensuche schliesslich doch fündig.

In Falera stiegen wir schnell ins Postauto und nach Hause. Das nächste Mal geht's auf die andere Talseite, ganz ohne Skizirkus.

p1010396.jpg
Da hinten liegen der Panixer...
p1010398.jpg
In die andere Richtung...
p1010402.jpg
Die Alp Tegia Sura war wohl...
p1010403.jpg
Im Talgund des Val da Siat.
p1010404.jpg
Am Abend zieht leichter...
p1010406.jpg
Rückblick auf Ladir, bei...
p1010407.jpg
Wieder mal ein paar Ställe...
p1010411.jpg
Heute geht's lange über...
p1010413.jpg
Dann wird der Grat zunehmend...
p1010414.jpg
Zwischendurch ist es mal...
p1010416.jpg
Ein paar Felsen.
p1010417.jpg
Die komische Kugel ist schon...
p1010418.jpg
In der "Bibliothek" der Station...
p1010419.jpg
Auf dem Abstieg nach Falera.
p1010420.jpg
Das Ende der XIXten...