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So macht Italien Spass...
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Auch das Frühstück hält...
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Und los kann's gehen am...

Graveltour (oder so ) vom 7.-10. Juni 2024.

Da hatte ich mit Wolfgang ein langes Velowochenende vorgesehen. In den Alpen sah es aber mit den Pässen noch nicht so gut aus, viele waren wegen dem späten Winter noch geschlossen, und das Wetter war auch nicht so fantastisch. Da erinnert man sich doch gerne daran, dass man in ein paar Stunden ganz gut auch weit in den Süden kommt, wie schon im vergangenen Jahr mal praktiziert. Und so standen wir noch in der Donnerstagnacht in Pescara am Meer, bei sommerlich schwerer Tropenluft, und bekamen in einer stylischen Bar noch ein paar Arrosticini zum Bier.

Irgendwie konnte ich Wolfgang sogar überzeugen, mit dem Gravelrad loszuziehen, denn ich wollte neben dem Besuch des Campo Imperatore unbedingt auch etwas tiefer in die Abruzzen eindringen. Das gelang zwar nur zum Teil, aber mit dem Gravelbike macht man ja auch auf der Strasse ganz gut Strecke. So war auch der Freitag ab Pescara, abgesehen von ein paar Feldwegen, von Strassen geprägt. Schon frühmorgens war es sehr heiss, und es dauerte, bis wir über viele Dörfer in etwas grössere Höhe kamen. Hinter Penne ging es allmählich rauf, und der Wald spendete etwas Schatten, so kamen wir schliesslich über den kleinen Pass Vado di Sole auf den südlichen Teil des Campo Imperatore. Die "richtige" Tour auf den Campo stand aber erst für morgen an, so fuhren wir jenseits, nicht ohne Gegenanstieg, in das hübsche Dorf Castel del Monte für die Übernachtung runter. Das war keine kurze Tour, aber, und da kommt wieder die Routenplanung für das Gravelbike ins Spiel, doch weit überwiegend auf hübschen und einsamen Nebenstrassen.

Für den Samstag stand schon die Königsetappe über den Campo Imperatore an. Für einige Anfänger ist die Ankunft am Ende der Stichstrasse zum berühmten, aber heute zerfallenden Hotel schon das Ziel. Für den abgebrühten Abenteurer geht's hier natürlich erst los, der sieht nur den Pass und will weiter, hierzu das Gravelrad. Nachdem wir also zum 2. Kaffee am Hotel waren, ging es jenseits auf den Wanderweg zum Pass La Portella, weg vom Kompressionssockenradler-Bierbauchbiker-Schiebermützencabriofahrer-Trubel. Der Teil bis zum Pass war noch fahrbar, aber dann versagte meine auf Luftbildauswertung basierte Prognose der Fahrbarkeit kläglich. Das wäre mit dem Bike noch gut gegangen, für das Gravelrad bedeutete es mehr oder minder einen Fussabstieg von rund 1200 Metern bis ins Dörfchen Pietracarmela. Zwischenzeitlich versagte noch mehr, nämlich Wolfgangs elektrische Schaltung, die sich nicht mehr bedienen liess.

Nach einer weiteren Schiebestrecke ins nicht weltweit bekannte Dorf Intermesoli hatten wir Glück, dass sich dort ein Restaurant befand, in dem wir zum Mittagessen einkehren konnten. Dort berieten wir das weitere Vorgehen. Für Wolfgang schien ein weiteres Vorankommen bergauf kaum möglich, er hatte unveränderlich einen langen Gang drin. Zusätzlich hatten wir jetzt, am frühen Nachmittag, grade mal die Hälfte der Strecke nach Amatrice geschafft, die noch weitere Abschnitte in schwer abzuschätzender Qualität aufwies. Und da hatten wir nochmal Glück, das Restaurant vermietete auch eine hübsche kleine Wohnung mit bezogenen Betten, und so vertagten wir die Probleme bis morgen und blieben dort. Das Essen war vorzüglich, an Bier gab's aus einem seltsamen Grund allerdings nur Tuborg. Aber das war gut gekühlt.

Am Sonntag fuhr ich gemeinsam mit Wolfgang runter ins Tal an den Vomano. Er fuhr dann Richtung Tal auf der Suche nach einem Bahnhof, den er schliesslich in Teramo fand. Für mich ging die Tour aber entlang der geplanten Strecke weiter, wobei das ursprüngliche Übernachtungsziel in Amatrice nur noch als Mittagshalt möglich war. Der Zwischenhalt Leonessa wurde zum Etappenziel, und zum Bahnhof wollte ich dann in Rieti, etwas weiter weg von Rom als die Planung vorsah. Zunächst gab es ein paar unbarmherzige Steigungen, dann folgte eine Schotterstrasse, die zum Wanderweg mutierte, wo ich dann ein weiteres Mal ziemlich lange brauchte. Insbesondere das Verlassen des Wanderwegs auf die Strasse war schier unmöglich, da musste ich durch das Unterholz klettern, Böschungen raufkraxeln und über Zäune. Auf der Strasse konnte ich aber immer wieder bei einer der vielen sonntäglichen Radgruppen Windschatten lutschen, und schaffte es dann sehr gut zum Mittagessen nach Amatrice.

Leider folgte dann eine lange Strecke auf der Strada Statale, die zum Glück nicht sehr voll war, bevor ich bei Cittareale wieder in die Berge fuhr. Da war ich im Vorjahr durchnässt und durchfroren runtergekommen und kannte bereits einen Teil der Strecke, aber nach Leonessa ging's wieder direkt nach Westen durch ein langes, hübsches Tal. Ich bekam dort ein Zimmer und etwas zu Essen, obwohl die Auswahl kleiner war, als man zunächst hätte vermuten können. Insbesondere die historische Innenstadt war hübsch, aber recht ausgestorben.

In der Nacht gab es ein paar Gewitter, der Montagmorgen war auch noch sehr feucht, und die Wolken wurden dichter, je höher ich beim Aufstieg kam. Die Strasse auf die Sella di Leonessa ist vor allem für Touristen interessant, Autofahrer, die von A nach B wollen, fahren mit Vorteil aussen um die kleine Gebirgskette des Monte Terminillo herum. So war es wenigstens ruhig, wenn auch kühl und klamm. Heute verzichtete ich auf die "Gravelroute", also die Wanderwegvariante, und blieb auf der Strasse, da ich kein Risiko eingehen wollte, den Zug zu verpassen.

In Rieti war ich dann nach einer längeren Abfahrt tatsächlich zu viel früh, so dass ich noch nach Terni hätte weiterbolzen können. Dazu hatte ich aber im morgendlichen Berufsverkehr keine Lust, und ich probierte noch ein paar lokale Spezialitäten aus, den Rest stopfte ich in den Rucksack für Zuhause. Die Rückfahrt zog sich ein bisschen, erst nach Rom, dann nach Mailand und das übliche Chaos mit dem Eurocity nach Zürich. Dafür gibt's ja den "Weissen Engel" im Zug zum Trost.

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Die wurde umgeparkt...
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Bis zum Gran Sasso ist es noch...
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Auf dem Strässchen zum...
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Ein paar Serpentinen zum...
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Der erste Blick auf den...
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Wir kreuzen die Hochebene...
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Hier im Süden ist das Gelände...
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Beim Pässchen Capo la Serra...
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Das Gelände mit...
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Im hübschen Städtchen...
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Zum Bierchen gehören hier...
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Ein paar Felder bei Castel...
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Noch einmal am südlichen...
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Ein paar Blumen gibt's noch...
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Ein paar Schuttfächer am...
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Der Campo Imperatore, die...
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Kurz vor dem Schlussaufstieg...
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Nochmal einen Kaffee, bevor...
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Der erste Teil bis zum Pass...
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Hier geht's ziemlich steil runter...
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Am Pass, Radfahrer sind hier...
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In Richtung Thyrrenisches...
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In Richtung Adria wartet...
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Nicht so ohne Weiteres...
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Den Berg behalten wir noch...
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Gravelbikes kommen hier wohl...
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Es gibt noch...
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Dieser Weg war allerdings...
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Im Dörfchen Pietracarmela...
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Im Ristorante con Allogio...
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Unten am Vomano geht's über...
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Die rustikalen Abschnitte...
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Im Amatrice gibt's dann gleich...
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Die Schattenseite von Amatrice...
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Ein bisschen Gesellschaft...
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Bei Cittareale geht's nochmal...
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Ein bisschen Spass auf der...
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Ankunft in Leonessa, einem...
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Heute Abend gibt's was in einer...
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Eine schöne und ruhige Strasse...
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Der Pass ist immerhin fast 2000...
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Serpentinen und Alpenfeeling...
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Wenigstens gibt's mal so eine...


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Auf der "römischen" Seite...
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Schon deutlich "römischer"...
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Endlich mal Kaffee und was zu...
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Moderne Nahverkehrszüge mit...
   
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