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| Grosse Alpen, Räder, Verkehr... |
Etwas anders als geplant mit... |
Am folgenden Morgen... |
Noch unten im Tal, die... |
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Velotour vom 21.-25. August 2024. Wolfgang hatte schon vor langer Zeit vorgeschlagen, mal ein paar hohe Alpenpässe zu fahren. Also so in den "richtigen" Grandes Alpes, mit dem Rennrad, und aber leider auch mit massig Verkehr. Das Wochenende hatten wir schon lange geplant, letztlich gingen wir von Donnerstag bis Sonntag aufgrund der Wettervorhersage, und Martin kam auch noch mit. Um die Tage voll zu nutzen, reisten wir schon am Mittwochabend an. Hinter Genf wurde das aber etwas abenteuerlich, aber immer, wenn wir doch irgendwo ankamen, stand wieder ein Bus bereit, und so kamen wir drei Stunden später als geplant, aber immerhin in Albertville an. Das Hotel hatte den Schlüssel rausgelegt. Für den Donnerstag stand der Col de la Madeleine auf dem Menü, er führt vom Tal der Isère in die Maurienne, und gehört nicht zu den "Monstern" unter den Pässen, was die Höhe betrifft. Von der niedrigen Isère aus läppern sich die Höhenmeter trotzdem. Ausserdem ist er bei Autofahrern nicht sehr beliebt, da die Strasse häufig eng, und passieren schwierig ist. Gut für uns. Auf der Abfahrt nahmen wir nochmal einen Gegenanstieg unter die Gummis, und zwar auf den Col de Chaussy. Die Strasse macht als Verbindung wenig Sinn, drum ist sie wenig befahren, scheinbar wurde auch erst kürzlich das letzte Stück asphaltiert. Ein ruhiges Schmuckstück also, genauso wie die folgende Abfahrt über Montvernier mit den gleichnamigen Lacets, einer Serpentinenfolge wie aus dem Geometriebuch, die man leider auf der Karte besser sieht als vor Ort. Für den Freitag war schon einer der Monsterpässe auf dem Programm, der Col du Galibier, leider diesmal gespickt mit Monstertrucks. In Valloire war so eine Art Treffen von Offroadcampern. Jeder Quadratmillimeter am Strassenrand war zugeparkt, der Kat-Pflicht sind die alten Diesel meist entkommen, und Lärmschutzvorgaben auch. Eilig haben's die ganzen Naturliebhaber dann auch noch, dazu die aggressiven Motorradfahrer, der gesamte Tag war heute eher ein traumatisches Erlebnis. Jenseits des Scheiteltunnels kehrten wir in eine Kneipe ein, die lag an der Ampel für den Tunnel, wo die ganzen Maschinen standen, schon im Leerlauf an der Schmerzgrenze, und beim Losfahren weit darüber. Zur grossen Freude begann auch noch eine Band zu spielen, genau das, was man erhofft hatte. Schade, denn die Tarte aux Myrtilles war sehr gut, und die Musik eigentlich auch. Und landschaftlich war's auch super, leider konnte man das nicht geniessen bei dem ganzen Theater. Früh am Morgen war's eigentlich noch ganz nett gewesen, aber die Abfahrt nach Briançon war sehr mühsam, viele aggressive Autofahrer, enge Ortsdurchfahrten, und auch optisch macht die Strecke dank vieler Skigebiete nicht viel her. Dafür war's dann in Briançon wieder nett, wir hatten ein schönes Hotel im Zentrum, und um die Ecke gab's Bier und regionale Spezialitäten. Die Königsetappe stand freilich am Samstag an. Nachdem gestern mit so rund 2300 Höhenmetern nur ein Halbtagesprogramm drin war (so Wolfgang), durften heute zwei Monster (wenn man Pässe über 2000 Metern mal so nennen will) her, um bis nach Italien in die Nähe eines Bahnhofs zu kommen. Nach einem frühen Start ging es demnach gleich steil rauf, um zeitig auf den Col d'Izoard zu gelangen. Vor ein paar Wochen bin ich von der Passstrasse bald abgebogen, um ins Vallée des Fonts und zum Col de Péas zu gelangen, diesmal ging's auf der Hauptstrasse weiter. Wobei die - zum Glück - heute nicht massgeblich frequentiert war, und landschaftlich ist sie sehr schön, vor allem die Seite Queyras, wo die Strasse durch riesige, steile Schutthalden führt. Nach einer langen Abfahrt kamen wir unten im Queyras an, diesmal fuhren wir direkt am Schloss vorbei, und machten eine frühe Mittagspause bei einer Bäckerei in Ville-Vieille. Denn das richtige Monster kam jetzt noch, der Col d'Agnel, nach dem Stilfser Joch und dem Col de l'Isèran der dritthöchste Alpenpass. Auch der war zum Glück nicht stark frequentiert, für Autos vielleicht hier und da zu schmal, und viele Ortsdurchfahrten. Und wenn man drüber fährt, gibt's keinen schnellen Weg zurück, der Pass ist im Zirkus der Grandes Alpes etwas abgelegen. Und hoch und weit ist es eben auch, die letzten Höhenmeter musste ich mir etwas in Etappen einteilen, und schnell gingen die letzten Serpentinen auch nicht mehr vorbei. Im Valle Varaita auf der italienischen Seite erwarteten uns dichte Wolken, sie waren schon über den Mittag aufgekommen, und im Verlaufe der langen Abfahrt auch ein wenig Regen. Das war etwa in Casteldelfino, wo wir im Vorfeld keine Unterkunft mehr buchen konnten, aber ein Augenschein ergab, dass wir vor Ort wohl noch fündig geworden wären. Wir mussten noch ein Stück im Regen fahren, den Niederschlag hatten wir mehr oder minder ausgesessen, der Mölm kam dann von unten. Aber nach Sampeyre war es nicht mehr weit, und dort hatten wir ein gemütliches Hotel und bald wieder trockene Klamotten, sowie ein hervorragendes Abendessen. Wir hatten Glück, noch ein Plätzchen zu bekommen, bei einem einfachen Restaurant waren noch ein paar so in der Art Baumstümpfe zum Sitzen draussen übrig. Nicht schlimm, das Wetter war wieder sehr freundlich. Die Strassen waren voll, in den Restaurants alle Tische ausgebucht, Ferragosto eben. Wenn wir die letzten Tage mit Monstern zu kämpfen hatten, war am Sonntag vergleichsweise nur noch ein Wurm zu erlegen. Nach einem nochmal langen und immer flacher werdenden Stück im Valle Varaita kürzten wir über das Pässchen Colletta di Rossana nach Busca ab. Vom Valle Varaita aus merkt man die Rampe fast nicht, auf der Südseite gibt's immerhin eine Alibi-Spitzkehre. Ein Pantani-Denkmal auf der Passhöhe gibt's aber trotzdem. In der Folge fuhren wir nach GPS über kleinste Wirtschaftssträsschen nach Cuneo rein. Das war der Zielort, und es war gerade erst so 10 Uhr. Das Wetter stimmte wieder, und man hätte noch gut weiterfahren können oder sollen (Martin tat das auch, bis Imperia). Wolfgang und ich gingen aber gegen 11 auf den Zug, so waren wir noch zeitig daheim. |
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Beim Abzweig zum Ort mit... |
Die Strasse zum Col de la... |
Die ständigen Kilometersteine... |
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Richtige Alpen gibt's aber... |
Der erste Pass der Tour... |
Heute ist nochmal ein... |
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Die Bäckerei im Skigebiet... |
Es reicht nur für einen... |
Käse und so hätt's übrigens... |
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Bei den Bigotten geht's... |
Viel Verkehr verträgt das... |
Noch ein Pässchen geknackt... |
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Zur Belohnung ist auf dem... |
Die Seite Maurienne des... |
Auch hier sehen wir die hohen... |
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Der erste Blick in die Maurienne... |
Die Lacets de Montvernier... |
Leider sieht man die... |
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Aber viel Aufwand wurde schon... |
Die letzten Serpentinen. |
Wir kommen im nagelneuen... |
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Abends am Hauptplatz von... |
Das Bierchen hatten wir auch... |
Genau wie vor ein paar... |
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Gegenüber des Hotels befindet... |
Noch ein paar Kilometer in der... |
Frühmorgens beim Anstieg... |
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Der Col du Télégraphe ist... |
Trotzdem ist hier schon... |
Das Strässchen im Hang... |
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Da war es mal einen Moment... |
Landschaftlich war's, wie... |
An Strassen und Parkplätzen... |
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Im Hintergrund liegt das... |
Am nördlichen Portal des... |
Die letzten Serpentinen... |
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Der eine oder andere... |
Letzter Rückblick in die... |
Der Col du Galibier wäre... |
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Seite Briançonnais gibt's... |
Dieses handliche Monument... |
Am Col du Lautaret trifft... |
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Das waren Fiocchetti, also... |
in Richtung Col d'Izoard... |
Dieser Pass ist berühmt für... |
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Auf der Nordrampe des Col... |
Der Kamm mit dem Pass... |
Das erste "Monster" ist... |
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In den Schuttwüsten auf der... |
Die müssen hier wohl mehr... |
Diesmal gibt's nur ein sehr... |
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Mittagessen in einer Bäckerei... |
Schon gut über 2000 Metern... |
Der Col Agnel kommt... |
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Das Monster ist bezwungen... |
In Frankreich hat sich das... |
Aber im Valle Varaita... |
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Zum Glück geht's jetzt lange... |
Das war noch im Dörfchen... |
Auch Sampeyre ist ein... |
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Ein Plättli und Salat, mehr... |
Ausser vielleicht einem... |
Eine alte Industrieanlage... |
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Die Spitzkehre auf der... |
Das Piemont ist im Flachen... |
Das Viadukt fahren wir dann... |
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Ein stattliches Gebäude... |
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