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| Klettersteige, Krachlederne, Kitsch |
Die letzten Reisevorbereitungen... |
Das Wetter zeigt sich leider... |
Am Eingang zur Höllentalklamm... |
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Bergtour und mehr vom 5.-8. Juli 2025. Thomas hat die Zugspitze ausgeschrieben, der höchste Berg meines Herkunftslandes, da war ich noch nie und muss natürlich mal hin. Also fahren wir an einem Samstag nach Bayern. Ziel ist, am Sonntag über das Höllentalanger den Gipfel zu bezwingen, und am Montag von dort über den Jubiläumsgrat zur Alpspitze zu gelangen. Am Dienstag könnte noch je nach Verhältnissen eine Wanderung oder Klettersteig her vor der Heimfahrt. Diese Zeitplanung, um dem Wochenendtrubel zu entgehen. Auf der Anfahrt muss ich, da ich ja den gleichen Pass wie die Eingeborenen hier besitze, viele Fragen beantworten, obwohl ich meinen Gschpändlis versuche klar zu machen, dass Bayern von mir aus immer viel weiter weg war als Zürich, und es auch in Deutschland regionale Unterschiede gibt. Warum ist in Bayern der ÖV so schlecht (die Leute sollen lieber teure Autos kaufen)? Warum ist in Bayern das Internet so schlecht (die Leute informieren sich hier in der örtlichen Kirche)? Undsoweiter, undsofort. Aus Sicht eines Nicht-Bayern wird alles in unserer Zielregion nur geduldet, weil man Weissbier und Teller mit seitlich überhängenden Fleischbrocken von Herren in kurzen Lederhosen oder Damen mit hochgeschnürter Büste serviert bekommt. Mit Weissbier haben wir das Stichwort für unseren Toureinstieg: natürlich muss eins her, bevor wir unseren Anstieg von Grainau zur Höllentalangerhütte in Angriff nehmen, am Minigolfplatz werden wir fündig. Dann geht’s durch den Wald, bis wir in das Höllental eintreten. Der Weg ist kostenpflichtig, für DAV- und ähnliche Vereinsmitglieder vergünstigt (in Bayern und so kümmern sich die Sektionen um die Wanderwege), aber auch nicht wenig spektakulär in die Felswände gehauen. Ursprünglich wurde der Weg für den Bergbau angelegt, die Bergbauern trieben ihre Rinder über die gleichnamige Scharte beim Kreuzeck. Hinten öffnet sich das Tal, aber der Kessel bleibt immer imposant mit ringsum aufragenden Felswänden. Die Höllentalangerhütte ist ziemlich neu und gut zum Schlafen, aber das Essen ein wenig merkwürdig. Brot kostet extra, das Frühstück ist abgezählt, jeder bekommt die gleiche Anzahl Scheiben Wurst, Vegetarier oder nicht. Tauschen von Wurst gegen eine zweite Tasse Kaffee? Frechheit… Wer ein bisschen DAV-Interna kennt, hört, dass Foodwaste und Klimaschutz durchaus Themen sind, aber eben weniger bei den bayrischen Sektionen. Das Wetter war übrigens am Samstag recht verhangen, aber niederschlagsfrei, im Höllental wird man aufgrund Bergwasser sowieso nass. Für den Sonntag, also den Gipfeltag, war die Vorhersage durchaus durchwachsen, wir stellten fest, dass das Regenradar von Meteoschweiz recht präzise vorhersagte, und zwar zunächst den kleinen Schauer direkt nach dem Aufbruch, sowie das grössere Gewitter etwas vor dem Mittag. Den Schauer stierten wir durch, ab den folgenden Klettersteigpassagen (die „Leiter“ führt senkrecht in die Steilstufe, beim „Brett“ traversiert man auf Eisenstiften eine glatte Felsplatte), kam sogar ein wenig die Sonne raus. Viele kamen uns wieder entgegen, der Respekt vor einem Gewitter war berechtigterweise gross, da mindestens die letzte Stunde vor dem Gipfel an Stahlseilen verbracht wird. Wir checkten unsere „Flugparameter“ und entschieden, es durchzuziehen, allerdings unterwegs eher nicht zu trödeln. Das ging genau auf. Über den Gletscher kamen wir noch mit ein wenig Sonne, während des Kletterns am Klettersteig kamen wir allmählich in den Nebel, und beim Eintreffen am Gipfel, der ja über mehrere Einkehrmöglichkeiten verfügt, öffneten sich die Schleusen. Ein Gewitter blieb allerdings aus, gut für die vielen Leute, die noch im Klettersteig waren, und demnach nicht geröstet wurden. Wir hatten, mit allen Pausen, inklusive Steigeisenlogistik etc. 5 Stunden bis zum Gipfel gebraucht. Und pünktlich zum Mittagessen kamen wir auch, im Gipfelrestaurant wurde jeder Wunsch nach schwer verdaulichem Essen erfüllt. Runter fuhren wir mit der Zugspitzbahn, das war immer geplant gewesen, und gut für die Gelenke und wasserscheue Bergsteiger. Zurück in Grainau bezogen wir unser Hotel, Rausch ausschlafen, einen Neuen antrinken, von Kerlen in Krachledernen ein (wieder mal) deftiges Essen servieren lassen, und Pläne schmieden für die nächsten Tage. Mit den Plänen, das war so eine Sache. Die Wettervorhersage verhiess nichts Gutes, drum entschlossen wir uns schweren Herzens, die Klettersteige zugunsten der Kultur hinten anzustellen. Am Jubiläumsgrat wären wir den ganzen Tag auf einer Höhe von rund 3000 Metern dem Wetter ausgesetzt gewesen. Also fuhren wir am Montag nach München für eine Stadtbesichtigung rein. Marienplatz, Viktualienmarkt, Hofbräuhaus, wieder mal eine deftige Brotzeit… Die dicksten Wolken hatten wir bei der Fahrt ins flachere Land hinter uns gelassen, aber ein kräftiger Schauer um den Mittag rum demonstrierte, dass wir wohl die richtige Entscheidung getroffen hatten. Am Dienstag war es noch schlimmer, ab dem Morgen regnete es am Alpenfuss ununterbrochen. Wir bekamen noch Tickets für das „kleine“ Neuschwanstein, das Schloss Hohenschwangau, und schon beim Warten in der Schlange wurden wir nass bis auf die Knochen. Im Schlösschen übrigens mutierte die Kunst eher zum Kitsch, der Bewohner Ludwig II. konnte unter und zwischen seinen Wandgemälden von der weiten Welt und Heldentaten träumen. Vielleicht hat uns das auch geholfen, die bayrische Seele besser zu verstehen. Ab dem Schlössli traten wir den Heimweg bzw. den Resturlaub an, natürlich nach einem weiteren deftigen Essen (diesmal gab es Kaiserschmarrn). Auch wenn wir nicht alles wie geplant machen konnten, können wir eine positive Bilanz ziehen - wie haben den höchsten Gipfel Deutschlands bezwungen, mehrmals deftig gegessen, hervorragendes Weissbier getrunken, und viel über fremde Kulturen gelernt. |
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Dafür wurde der Weg auch... |
Auch einige Tunnels wurden... |
Die Klemmblöcke in der... |
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Nass wird man hier übrigens... |
Ausgangs der Klamm weitet... |
Morgen geht's dann links an... |
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Am nächsten Morgen sehen... |
Hinter der "Leiter" und dem... |
Die Gämschis lassen sich... |
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Der untere Teil des... |
Für ein kurzes Stück müssen... |
Hier gibt's sonst auch mal... |
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In der Randspalte gibt's derzeit... |
Nach ein paar Klimmzügen... |
Dabei bleibt's aber fast immer... |
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Der Höllentalferner leigt bald... |
Oben im Gipfelbereich lauern... |
Die letzten Meter zum Gipfel... |
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Auf dem Gipfel der Zugspitze... |
Wir kommen gerade pünktlich... |
Die Zugspitze wird auch schon... |
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Unser Heimweg führt zunächst... |
In der Gondelbahn zum... |
Das Schneefernerhaus war... |
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Für a Gaudi ham's die Bajern... |
Unser Bähnli fährt direkt nach... |
Den Eibsee sehen wir daher... |
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Und dann ab nach München... |
...und ab in die Frauenkirche... |
Schön gross ist es ja schon. |
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Jetzt noch eine Fassade... |
...und ab geht's auf den... |
Da darf's nochmal eine zünftige... |
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Kaiserschmarrn haben wir... |
Beim Hofbräuhaus mussten... |
Auf dem Denkmal stand wohl... |
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Heute Abend gibt's afghanisch... |
Bei Regenwetter fahren wir zum... |
Die ehemalige Schlossküche... |
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Das war's mit Fotos, drinnen... |
Zur Abrundung des... |
Sowie als Andenken noch ein... |
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