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Radtour vom 22.-31. Mai 2026. Pfingsten war dieses Jahr mal wieder von langer Hand und ausführiich vorbereitet, drum konnten wir es wieder gut planen und mit einer flotten Radtour durch verschiedene "Wäldchen" bis zurück nach Zürich verbinden. Treffpunkt war das Naturfreundehaus Riedberg in Darmstadt-Eberstadt, praktisch für eine Gruppe mit so 20 Leuten, und einer grossen Küche, sowie, auf Nachfrage, auch mit einem guten Grill (dazu später mehr). Angereist sind wir bereits am Freitag vor Pfingsten, dem 22., und zwar erst nach Frankfurt. Dies war der Beginn der ersten grossen Hitzewelle in diesem Jahr. Fast täglich gab es Temperaturen von mehr als 30 Grad, auch später in den Höhen des Schwarzwalds. In Frankfurt radelten wir aber erstmal durch das "Wäldchen" (Wäldsche), das am Pfingstdienstag (Wäldschestag), dem inoffiziellen Feiertag der Frankfurter, stark frequentiert sein würde. Heute war es aber ruhig, und wir kamen weiter über Langen und so auf meist ganz guten Radwegen bis nach Eberstadt am Fuss des Odenwalds. Die hübsche Altstadt ist leider extrem vom Verkehr ruiniert, aber die Infrastruktur ist mit Läden, Eisdiele und Bäckern ganz gut. Am Samstag gingen wir in der Eberstädter Dünenlandschaft (ja, die gibt's, äolische Sedimente aus Afrika) spazieren. Ausserdem gab es was zu feiern, und zwar unseren zehnjährigen Hochzeitstag. Das Datum stimmte nicht perfekt, aber der Wochentag, sowie die Gruppe, die damals auch fast komplett dabei war. Im Vorfeld konnte ich ein wenig Fleisch für den Grill bestellen. Kaltgetränke dachte ich erst im Rheingau zu besorgen, aber tatsächlich wurde ich mit Griesel sogar direkt an der Bergstrasse am Odenwald, praktisch hinter dem Haus fündig. Zwei Magnumflaschen und drei Koteletts (vom Rind allerdings), mit Kartoffeln und Quark war der Abend geritzt. Am Sonntag suchten wir noch den Badesee bei Trebur auf (da war ich schon ewig nicht mehr). Am Pfingstmontag ging die Velotour richtig los, aber vorher war noch ein Besuch in Wiesbaden vorgesehen, eine kurze Etappe. Von Darmstadt ging es direkt ins Hessische Ried (Ridd, Spargelland). Über Goddelau-Erfelden (Golle-Erfde) und Leeheim (Leeme) nach Gross-Gerau (Geere), und dann über das Mainspitzdreieck auf verkehrsloser Autobahn (Brückensanierung) nach Wiesbaden. Ein paar Besuche und Übernachtung im Schrebergarten. Am Dienstag ging es weiter zum ersten Mal über den Rhein, und dann auf der "ebsche Seit" in unbekanntes Neuland, oder so ähnlich. Das Tagesziel war Worms, und die Strecke führte in stark unterschiedlicher Attraktivität an der Bundesstrasse entlang, oder über grosse Polderflächen in der Nähe des Rheins auf Dammwegen, sowie an den Ausläufern der Rheinpfalz durch die typischen Weindörfer. In Worms hatten wir ein ziemlich heruntergekommenes Hotel, das Zimmer war zwar renoviert, aber in einer Qualität, dass es nach wenigen Wochen schon wieder kaputt aussah - vom Treppenhaus ganz zu schweigen. Der schöne Biergarten am Rhein machte das wieder wett, überhaupt ist die Stadt ganz angenehm, wenn man mal den Verkehr im Randbereich hinter sich gelassen hat. Mittwochs ging es wieder über den Rhein, wieder über eine Theodor-Heuss-Brücke, diesmal auf dem Mittelstreifen der A6. Karlsruhe war das Ziel, eine etwas längere Etappe, die aber anhand der (kaum vorhandenen) Topographie ohne Probleme auch bis zum Mittagessen machbar war. Dabei kamen wir durch Mannheim, Hockenheim und eine unüberschaubare Anzahl kleinerer Dörfer, bis wir bei Graben-Neudorf auf eine Piste in den Hardwald (noch so ein Wald) abbogen, und an deren Ende mitten im Karlsruhe am Schloss landeten. Das macht's schonmal sehr sympatisch, wenn man ohne viel Verkehr in eine Stadt reinfahren kann, und auch sonst wirkte Karlsruhe auf eine nette Art enstpannt und geräumig. In meinen Augen die coole badische Grossstadt, klar vor Freiburg. Am Donnerstag ging es in den nächsten Wald, den Schwarzwald, und das für die verbleibende Zeit. Hinter Ettlingen begann der Aufstieg, meist in der Nähe der Bundesstrasse nach Bad Herrenalb, aber immer etwas abseits auf Nebenstrassen. Dahinter ging es auf Schotter weiter, und zwar nicht nur heute, sondern mit einem hohen Anteil in den nächsten Tagen. So richtig gerechnet hatten wir damit nicht, aber eigentlich war es gut so, wir hatten praktisch keinen Kontakt mit dem Langstrecken-Nürburgring B500, und sind trotzdem durch den ganzen Schwarzwald von Nord bis Süd gekommen. Die Forstautobahnen hier sind einfach klasse, und mit dem Faltrad hat man es ja auch nicht so eilig. Mit dem Gravelrad ginge es sogar flott. Der Nachteil bei solchen Routen ist, dass man an solchen Tagen grössere Abstände zwischen den Verpflegungsmöglichkeiten hat. So kamen wir erst in Besenfeld wieder bei einer Bäckerei vorbei, die es aber mit den Portionen gut meinte. Danach war es nicht mehr weit bis nach Freudenstadt, unserem Tagesziel. Dies war auch eine angenehme Überraschung, ich hielt Freudenstadt immer für eine Enklave der pietistisch-frömmlerischen Spiessigkeit, tatsächlich hat es dort mit dem grossen Marktplatz und den vielen Einkehrmöglichkeiten fast ein wenig mediterranes Flair - für schwäbische Verhältnisse. In vergangenen (> ca. 50 Jahre) Zeiten sind wir immer über Triberg auf die Alb gefahren, bevor die A81 eröffnet wurde. Der Name klang noch in den Ohren, und am Freitag war es dann soweit, dass wir dem Ort einen Besuch abstatten konnten. Die Route folgte wieder mal vielen Waldsträsschen, mit und ohne Asphalt, über Schenkenzell, und danach wieder lange rauf bîs zum Pass Fohrenbühl - den nahmen wir allerdings längs, nicht quer, drum ging's danach weiter rauf über die Schwarzwaldhöhen, bis zu einer steilen Schlussabfahrt nach Triberg runter. Der Aufenthalt dort war dann leider in jeder Hinsicht enttäuschend. Irgendwie scheint es bei ausländischen Touristen beliebt zu sein, wegen der grössten Kuckucksuhr der Welt und ähnlichem Firlefanz. Das Preis-Leistungsverhältnis lässt aber in jeder Hinsicht zu wünschen übrig, mieses Hotel und mieses Essen, und irgendwie gar nichts Authentisches ausser viel Verkehr in diesem blöden Nest. Also Triberg ist entzaubert, da muss ich nicht nochmal hin. Am Samstag verliessen wir Triberg mit dem Ziel Schluchsee. Da war ich auch noch nie, ein See (bzw. Stausee) in der Höhe von knapp 1000 Metern ist ja auch für uns nichts Besonderes, in Deutschland bzw. dem Schwarzwald allerdings schon. Am Titisee war ich schon, also diesmal was Neues. Ganz so touristisch ist es nicht, obwohl sogar ein Bähnlein da rauffährt. Erst ging es aber extrem steil (ca. 20%) aus Triberg auf die Höhe, heute mit einem zunächst düsteren Himmel und Gegenwind, das machte keinen Spass. Dann stellte sich aber das bisher übliche Hochsommerwetter ein, und wir gelangten über viele Nebenstrassen und ruhige Hauptstrassen über Hammersbach in das Dörfchen Höchst, eigentlich ein kleiner Pass. Da gab's aber nix zu Beissen, also fuhren wir noch runter bis an den Stadtrand von Titisee-Neustadt, wo es in einem Gewerbegebiet in so einer Supermarktbäckerei mal ein Frühstück gab. Im Anschluss folgte der schönste Teil des Tages, erst entlang der Gutach, dann die Haslachschlucht rauf auf einem alten Bahntrassee in angenehmer Steigung bis Lenzkirch. Nach einer weiteren Einkehr folgte noch die Passage auf der leider recht stark und assig befahrenen L156 rüber nach Schluchsee. Dort war es aber letztlich hanz nett. Die Touristen konzentrieren sich auf den Bereich am See und den Bahnhof, wo auch die riesigen Parkplätze sind. Im Ort, wenn man den überhaupt so nennen will, gab's alles, was wir brauchten, nämlich Apéro und ein Abendessen. Das Hotel war zwar überteuert, wie alles im Schwarzwald, aber eigentlich ok, und von der meckernden Frühstücksdame abgesehen auch freundlich. Am Sonntag stand tatsächlich nur noch die Heimreise an, und dieses sollte per Rad bis an die Haustür gehen. Vom Schluchsee führt die sogenannte "Kraftwerksstrasse" herunter, zuerst Schotter, dann aber Asphalt, und für den Individualverkehr gesperrt. Also sehr entspannt bis kurz vor Waldshut. Dort verpassten wir irgendwie den Abzweig rüber in die Schweiz, was aber gar kein Nachteil war, denn auf der deutschen Seite lässt sich dem Rhein vortrefflich auf Radwegen durch die Dörfer folgen. Über den Rhein, das letzte Mal auf dieser Tour, gingen wir erst bei Kaiserstuhl AG. Dort beginnt die Veloland-Route Nr. 32, die bei uns praktisch an der Haustüre vorbeiführt. Nicht schlecht. In der Schweiz ist man dabei natürlich immer an der Strasse, aber in diesem Fall häufig doch auf begeleitenden Radwegen, eher eine Seltenheit. Mittagessen gab's erst bei einem Foodstand in Affoltern, daheim war Ebbe in der Küche, und danach war es wirklich nicht mehr weit. |
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Sogar im Autoland... |
Zwischen Frankfurt und... |
Im alten Industriebereich... |
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In der Eisdiele in Eberstadt... |
Ein Gruppenfoto bei der... |
In den Dünen bei Eberstadt... |
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Für den Abend ist mal gesorgt... |
Nochmal posieren mit den... |
Das Abendessen ist... |
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Im Spargelland hat wohl jemand... |
Kleinstadt-Deutschland... |
Die Streifenhörnchen im Anflug. |
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Irgendwann kommen wir an... |
Industrieland mit Taunusblick. |
Kleinstadt-Deutschland... |
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Die Autobahnbrücke über den... |
So hat man auf der... |
Über die Theoder-Heuss-Brücke... |
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An der Uferpromenade in Mainz. |
Der Winterhafen in Mainz... |
Irgendwo bei Nierstein oder so... |
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In Rheindürkheim sind wir... |
In Worms muss man nicht... |
Eine Stadtmauer, die sich... |
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Hier geht's nach Osten raus... |
Leider habe ich nicht das... |
Das bekannte Nibelungentor... |
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Alle, die aus der Zivilisation... |
Am Wormser Dom sind wir... |
Und dann läuft uns direkt in... |
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Nördlich von Mannheim führt... |
Im Vorland der Theodor... |
Über den Neckar von der... |
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Auch in Ba-Wü gibt's Spargel... |
Auf dem Weg liegt irgendwann... |
Zuletzt geht's knapp 20... |
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Die Piste endet direkt am... |
Das letzte Mal Felder vor... |
In Marxzell sammelt jemand... |
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Etwas weniger gepflegt als das... |
Ab in den Wald hinter... |
Und dann fast immer auf... |
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Durch das Gaistal gelangt... |
Schotterpisten kreuz und quer... |
Viel gibt's nicht unterwegs... |
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Die Verkäuferin in der... |
Bescheidener Luxus... |
Leider liegt das Hotel an der... |
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Dabei macht der riesige... |
Dank des riesigen Fleischkäses... |
Eine ganze Menge Lokale... |
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Fast ein bisschen wie in... |
Abendstimmung am Marktplatz... |
Hat da ein Ossi den Weg zum... |
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An der Kinzigtalsperre, so... |
Die Eisdiele in Schenkenzell... |
In Schiltach am Zusammenfluss... |
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Das folgende Strässchen ist... |
Wieder auf die... |
Da kommt so eine... |
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Das rote Licht unter den... |
Die Passhöhe am Fohrenbühl... |
Die Wiesen werden dieses... |
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Zum Glück wieder mal eine... |
Schwarzwaldhöhen: Wald und... |
Erster Eindruck von Triberg... |
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Triberg ist ganz auf... |
Bei den Wasserfällen... |
Das Essen war leider nicht... |
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Nach albernen Andenken... |
So pfiffig wie sie's gerne... |
Jetzt ist alles schon... |
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Das Anegbot in den Tourishops... |
Dieses Hotel wäre wohl das... |
Wir haben es wieder mal auf... |
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In Höchst, dem Ortsteil von... |
Steile und ruhige Abfahrt nach... |
Was zu essen gibt's dann... |
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Ein ehemaliger Bahnhof... |
Die Landschaft scheint hier... |
Heute gab's nur Torte bisher... |
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Abendstimmung am Schluchsee... |
Morgens am Schluchsee... |
Bis zur Schwarzatalsperre... |
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Im Unterlauf der Schwarza... |
Die letzten Ausläufer des... |
Netter Radweg an der... |
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Bei Kaiserstuhl geht es das... |
Etwa bei Regensdorf-Watt... |
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