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Die Heinzenberg-Haute-Route |
![]() Aufstieg Glaspass zum... |
![]() Am Hoch Büel kommt man der... |
![]() Solches Gelände wird mich... |
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Biketour am 12. Juli 2014. Im Osten ist das Wetter wieder mal besser, und ich suche mir was im Bündnerland. Irgendwie bin ich auf den Carnusapass gekommen, aber für einen ganzen Tag erscheint's mir zu wenig. Daher noch was drangehängt, vom Safiental wieder hoch auf den Glaspass, und den Glaser Grat nach Norden bis nach Bonaduz. Uups, da türmen sich dann allerdings die Höhenmeter ein wenig. Also, ich entscheide mich für "Teil 2" der Tour ab Glaspass, mit einem Abstecher auf den Hoch Büel als Upgrade. Et Voilà, die "Heinzenberg-Haute-Route", alle Gipfel zwischen dem Glaspass und Bonaduz und einem südlich davon, und der Carnusapass muss eben warten. Schon beim zweiten Früstück, dem "Hoch Büel", weiss man, worauf man sich eingelassen hat. Viel von Rindviechern zertrampelt, die Wege sehr tief eingeschnitten, so dass man mit Pedalen, Schaltwerk und allem anderen hängenbleibt, und ab Thusis schon 1500 Höhenmeter in den Beinen. Das Mittagessen im Gasthaus Beverin am Glaspass ist hoch verdient, aber es folgen noch ein paar Aufstiege: Glaser Grat, Lüschgrat, Tguma, Präzer Höhi und Crest dil Cut, bevor es dann endlich über die Alp Sura endgültig nach Bonaduz bergab geht. Als Faustregel gilt: rauf muss getragen oder geschoben werden, runter, naja, "rustikal" greift vielleicht noch ein bisschen kurz. Eher oben auf dem Grat ist noch vieles fahrbar, und dann sogar spektakulär und schön, aber mit ein paar Mal mehr Absteigen kommt man definitv gesünder nach Hause. Jenseits des Crest dil Cut dann Steilpassagen, die zu Fuss schon mühsam sind, und das Bike wird sehr zur Last. Man darf dazusagen, dass dieser Grat auf der Singletrailkarte "weggelassen" wurde, bzw. seine Befahrbarkeit endete gemäss Karte einige Gipfel vorher am Bischolpass. Dafür hab' ich echt noch was rausgeholt. Wem das noch nicht reicht, der bekommt bei der Alp Sura kostenlos noch eine Packung Kuhscheisse um die Ohren. Kein Ausweichen möglich, der Fahrweg ist eingezäunt, nur - die Viecher traben auf dem Fahrweg rum (wahrscheinlich dürfen die Wiesen nicht schmutzig werden). Der Biker bekommt hier die Wahl: langsam Fahren mit dem Risiko, dass man mal den Fuss in die knöcheltiefe Scheisse absetzen muss, oder aber schnell, dass es einem gleich um die Ohren spritzt. Ich muss es voll auskosten, schnell vorbei geht nicht, denn ich habe grossen Durst und muss die Älpler nach Wasser fragen. Dafür gibt's noch ein paar hübsche Trails ab der Alp Sut. Zum Glück ohne Gegenanstiege, denn die fast 2400 Höhenmeter, davon bestimmt 1000 getragen oder geschoben, haben ziemlich angehängt. Soviel zu "Teil 2". Aber das Wetter war wieder mal super, kein Niederschlag, 1000 Wolken und ein bisschen Sonne - eine unschlagbare Tour. |
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![]() Auf diesen ausgewaschenen... |
![]() Aus dem flachen Tal links... |
![]() Auf dem Lüschgrat mit... |
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![]() Solche Weglein machen dem... |
![]() Die Breite der Wege lässt... |
![]() Rückblick zum Lüscher Grat... |
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![]() Auf dem Tguma. Der nächste... |
![]() Bei diesem Wetter machen... |
![]() Unterwegs zur Präzer Höhi. |
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![]() Endlich der letzte... |
![]() Ich will gar nicht wissen... |
![]() Jenseits des Crest dil Cut... |
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![]() Unfahrbar, dafür tolle Aussicht... |
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