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Mit Säcken und Päcken im Jura p1080568.jpg
Hinter Basel kommt man...
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Über die Birs bei Laufen...
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In Laufen gibt's erstmal...

Graveltour vom 6.-7. April 2024.

In der letzten Zeit habe ich bei meinen diversen Velotouren immer mal wieder den Transportsack in der Bahn benutzt, ganz praktisch zum Sparen und in Zügen, wo man sonst kein Fahrrad mitnehmen darf, oder ein halbes Jahr vorher reservieren muss. Das klappt mindestens zwischen Hamburg und Lecce. Irgendwann dachte ich, dass sich in dem Sack auch ganz gut biwakieren liesse, und der alte Sack auf diesem Wege mal wieder zum Schlaf unter freiem Himmel käme, was er schon lange nicht mehr gemacht hatte. Das (Bike-) Päcken ist ja schon ein Weilchen im Trend, also war klar, was zu tun ist. So fuhr ich dann ziemlich minimalistisch, Schlafsack, Matte und Sack los.

Den Plan für die Tour hatte ich schon ein Weilchen, dieses Mal die Nationale Bikeroute Nr. 3 durch den Jura mit dem Gravelbike zu fahren. Bei der Suche nach möglichen Unterkünften bestätigte sich der Vorteil des Biwakierens, die strategisch gut gelegenen Unterkünfte lagen schlecht oder waren schlecht. Bei derjenigen, die am ehesten in Frage kam, habe ich letztlich nicht mal was gegessen, so übel sah es da aus.

So radelte ich dann am Samstag in Basel los, technisch alles kein Problem, die Jurabikeroute verläuft zu 50% auf Schotter, zu 50% auf Asphalt, und zu 0.XX% auf Trails. Schieben musste ich nur sehr wenig, aber die Höhenmeter läpperten sich. Am Ende der Etappe 1 in Laufen gab's ein Frühstück, ein spätes Mittagessen in Délémont am Ende der Etappe 2. Dann fuhr ich nochmal los und erreichte gegen Abend den Col des Rangiers mit einem Wirtshaus. Ich hatte mir ja bis zuletzt offengelassen, doch noch irgendwo einzukehren für die Nacht, aber da wollte ich wirklich nicht bleiben. Die waren zwar freundlich, aber es war so versifft, das fiel sogar mir auf. Also ohne Abendessen weiter in die Etappe 2.5, mein Biwakplatz war dann letztlich direkt oberhalb von St. Ursanne auf einer hübschen Jurakrete. Die Nacht war zwar sehr windig, aber warm.

Am nächsten Morgen fuhr ich dann runter nach St. Ursanne (Etappe 3), die Route ist hier etwas umständlich geführt, erst ewig den Doubs runter, dann wieder rauf. Zum Glück war dort der Tea Room offen (nicht die Bäckerei), so kam ich zu einem guten und sogar ausserordentlich preiswerten Frühstück. Den Rest des Morgens fuhr ich dann rauf in die Franche Montagnes bis nach Saignelégier (Etappe 4), wo ich genug hatte und auf den Zug ging. Ein anderes Mal geht's weiter, wahrscheinlich wieder mit Sack bzw. Säcken und Päcken.

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Laufen isz durchaus ein,,,
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In Vevey wurde scheinbar...
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Im Jura blüht schon alles.
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Die Kühe hier haben mal...
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Beim Welschgätterli geht es...
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In der Altstadt von Délémont...
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In Délémont geht's schon...
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Durch die Mulde Le Golat...
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Beim Wirtshaus Les Rangiers...
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Les Rangiers ist auch ein kleiner...
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Direkt unter mir liegt...
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Mein Biwakplatz liegt schön...
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Irgendwann morgens kam...
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Bald stehe ich dann auf...
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Der Tea-Room hat zum...
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Ansonsten ist am...
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Allmählich geht's aus dem...
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Das ist einer der kurzen...
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Schöne alte Allee beim...
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Oben auf dem Rücken...
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Ein warmes Essen, und...
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