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Kleines Rotes und Pässe an Auffahrt p1020207.jpg
Bei diesem Mega-Nussgipfel...
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Die Strasse ist noch nass, der...
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Im Schnelldurchgang geht's...

Velotour vom 29. Mai-1. Juni 2025.

Auffahrt hatten Wolfgang und ich dieses Jahr für Pässe reserviert. Ein bisschen in der Hoffnung, dass ein paar der Grossen, insbesondere der Gaviapass, schon befahrbar sein würden. Dem war leider nicht so, die Wintersperre stand am Auffahrtswochenende noch, und die Schneelage lud auch nicht dazu ein, so einen Pass mit Wandereinlagen zu probieren. Aber mit San Marco, Vivione und Mortirolo fanden sich einige hübsche Pässe, die bereits offen waren, und auch bei den Motorrad- und Porschfahrern nicht so richtig auf dem Weg liegen.

Aber hinkommen muss man natürlich erstmal, und dafür fuhren wir am Donnerstagmorgen in Thusis los, um über den Splügenpass ins Zielgebiet zu kommen. Den letzten Schauer konnten wir noch beim Gipfeli aussitzen, dann wurde das Wetter einfach nur noch besser. Der Splügenpass ging vorbei wie nix, nach einem kurzen Essensstopp flogen wir mit Rückenföhn die Piano di Chiavenna hinunter, um dann noch kurz die Fiume Adda bis nach Morbegno raufzufahren.

Da war unser Nachtquartier, der Charme der Stadt erschliesst sich nicht gleich. Unser Hotel war zwar nett und günstig, aber ziemlich laut, da an der Strasse gelegen (im Ort gab es nichts). In der Altstadt gab's aber nette Beizen und Restaurants, wie sich zeigen sollte.

Auf den Passo di San Marco ging's am Freitagmorgen direkt hinter der Stadt steil rauf. Der Aufstieg führte sehr schön und noch ruhig durch das Valle del Bitto, das mit dem DOP-Käse. Den Käse habe ich jetzt immer noch nicht gegessen, aber wenigstens das Tal mal gesehen. Jenseits eine lange Abfahrt nach Piazza Brembana im gleichnamigen Valle. Dieses ist ja bekanntlich recht verkehrsreich, aber es gab eine hübsche Via Verde auf einem altem Bahntrassee.

In San Giovanni Bianco machten wir eine kleine Mittagspause. Die Hitze war bereits gross, und wir quälten uns in der Folge über kleine Strässchen wieder steil in die Hügel bis Dossena, und dann mit einigen Gegenanstiegen auf den Passo di Zambla. Jenseits bei Ponte Nossa gab's zum Glück wieder einen Radweg neben der Hauptstrasse, auf dem wir nach Clusone kamen, unserem Nachtquartier.

Das war ein langer, bzw. vor allem ein Tag mit vielen Höhenmetern gewesen, zwei Pässe, wobei der Zambla keines dieser Monster ist, der sich aber zieht, und einige Gegenanstiege machen ihn recht zäh, vor allem beim Umweg über Dossena. In Clusone hatten wir's dafür recht gut, das Städtchen liegt abseits der Hauptstrasse, wir hatten ein schönes Hotel, und noch besseres Craftbeer aus der Region. Ausserdem mochte man Radfahrer, der Hotelier war selber einer.

Der Samstag begann etwas mühsam, wir mussten an die Hauptstrasse zurück und entlang dieser das Tal rauf, nachdem ein Mapy-Versuch, über ein paar Nebenstrassen zu fahren, gescheitert war. Die Strasse war eng, voll, und mit Motorradfahrern verseucht - es war ja Wochenende inzwischen. Entsprechend war die Passhöhe auch hässlich, links und rechts standen verfallene Häuser, nicht mal zum Pinkeln war es schön genug. Scheinbar auch ein stillgelegtes Skigebiet. Eine nette Überraschung gab es aber doch: die Rückseite des Passes war wie verlassen. Ja wirklich, praktisch jeder kehrte auf der Passhöhe um, und die Rückseite hatten wir fast für uns alleine. Unverständlich, aber gut für uns.

Im Tal, dem Valle di Scalve, gingen wir gleich wieder in die Flanke, über ein extrem steiles Strässchen ging es zum Dorf Azzone, von wo aus sich zum Ort Schilpario an der Hauptstrasse heraustraversieren liess. Hier begann der Endaufstieg zum Passo del Vivione, ein sehr hübscher Pass in lieblichster Landschaft, und drum auch nicht so wenig besucht. Allerdings ist die Strasse so eng, dass hier praktisch niemand schnell fährt. Schon das Kreuzen zweier Motorräder wird knapp, mit den riesigen Gummikühen, die die meisten fahren. Also war das ein schöner Aufstieg, in toller Landschaft, und jenseits die Abfahrt wieder schön und einsam.

Jenseits kamen wir ins Valle Camonica, mit einer Strada Statale gut bestückt, die kannte ich schon vom Besuch vor ein paar Wochen. Wir nahmen wieder die Ciclovia, die hier teils doch etwas robuster über Schotter und Dreck geführt ist, aber wir hatten es ja nicht eilig, da wir nur bis Edolo wollten. Vom Vortag hatte ich recht schwere Beine, und ich war froh, dass wir uns den Mortirolo für morgen aufhoben. Edolo selbst ist zwar gut besucht, es liegt an der Gabelung zwischen dem Tonale- und dem Apricapass, jeder, der Pässe fährt, kommt hier vorbei. Aber keiner bleibt, wie es aussieht. Es gab so 1-2 Hotels an der Hauptstrasse, bei denen mit erheblicher Lärmbelästigung zu rechnen war. Aber mit etwas Suchen fanden wir noch eine eher bescheidene Herberge, wo nur das Rauschen des Bachs den Schlaf störte.

Edolo verbirgt seinen Charme, es gibt eine kleine Altstadt oberhalb Richtung Tonalepass, dort befindet sich aber kaum Infrastruktur. Im neueren Teil gab's abseits der Hauptstrasse auch kaum was, aber wir fanden eine Art Gartenrestaurant, das nicht wahnsinnig überzeugend war. Und als Bier gab's heute nur Carlsberg... So sisht man, wie die Kultur verschwindet, wenn's zu viele Motorradfahrer gibt.

Am Sonntag blieb demnach nur noch der Mortirolo zu radeln. Der Gavia war noch geschlossen, und der Tonalepass hätte uns zu weit von daheim weggeführt. Der Mortirolo ist zwar auch nicht "klein", insbesondere ist er von beiden Seiten recht steil. Und ausserdem ist es kein Geheimnis, dass er auf einen Bergrücken führt, auf dem es jede Menge Strässchen gibt, die für den motorisierten Verkehr gesperrt sind. So kann man oben weiter bis zum Passo di Guspessa, und den Passo di Trivigno fahren. Letzterer ist gar kein richtiger Pass mehr, es handelt sich um eine Bergschulter, auf der man die Talseite zur Adda bzw. nach Tirano wechselt.

Das machten wir dann auch genau so. Ab der Passhöhe wechselt man in Wirklichkeit mehrmals die Talseite, um an den Gipfeln der Kette zu passieren. Den Passo di Guspessa erkannten wir gar nicht im Vorbeifahren, scheinbar ist er auch erst seit kurzer Zeit in voller Länge asphaltiert. Ein paar Gegenanstiege brauchte es dann noch, bis wir zur Alp Trivigno mit dem gleichnamigen "Pass" kamen, heute schon von Ausflüglern gut besucht. Wir fuhren dann das Strässchen runter, das ich letztes Mal aufgestiegen war. In Tirano kamen wir pünktlich zum Mittagessen, und konnten dann recht früh die Heimreise antreten.

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... Andeer...
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Und Splügen selber. Ab jetzt...
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In Passnähe gibt's noch viel...
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Rückblick in die Schweizer...

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Montespluga wirkt noch...
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Aus den Zeiten, als die...
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Letztes Mal bin ich die andere...
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Mit einem Anhänger bleibt...
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Italienisches Flair in Chiavenna.
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In Italien geht's natürlich auch...
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Ab durch die Piano di Chiavenna...
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Zwischenzeitlich hemmt leider...
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Bestes Sommerwetter am Lago...
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In Morbegno ist alles giromässig...
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Die Brauerei gibt's wohl nicht...
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Wobei es durchaus Charme hat.
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In praktisch jedem...
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Auch die Strassenszenen...
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In der kleinen Beiz links gibt's...
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Der Fox rettet die Ehre von...
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Ich habe nur Vorspeisen...
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Wir sagen Auf Wiedersehen...
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Nach den ersten Kehren...
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Albaredo per San Marco im...
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Die Strasse ist recht leer, die...
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Der Pass geht hinten rechts...
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Rückblick auf die letzten...
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Auf der Passhöhe des Passo...
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Die Südseite des Passo di San...
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Auf der Via Verde im Valle...
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Sogar gut ausgebaute...
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In San Giovanni Bianco...
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Irgendwo im anschliessenden...
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Unübersichtliche Routenführung...
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Nach so einem langen Tag...
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Im Städtchen Clusone ist...
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Abendstimmung in Clusone.
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Wieder mal einer von mehreren...
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Am Passo di Presolana...
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Jenseits des Passo di...
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Einige der Häuser in Dezzo di...
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Bei einer kurzen Einkehr in...
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Mit Autos bin ich ja eigentlich...
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Die Gipfel rechter Hand sehen...


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Auch hier ist der Winter noch...
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Vor den Felsgipfeln führt...
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Der Passo del Vivione, also...
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Hier sieht es schon unterhalb...
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Hier dürfte sich auch endlos...
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Aus dem Val Camonica...
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Die Wandmalerei ist ein...
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Heute bleibt Zeit, mal ein...
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Unterwegs in den Gassen der...
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Die Kirche thront über der...
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Entlang des Oglio geht's rauf...
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Die Strässchen im Dorf sind...
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Heute gibt's zum letzten Mal...
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Rückblick nach Edolo, das...
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Hinter Edolo gibt es eine...
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In den Kehren nach Monno...
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Die Kehren würden noch mehr...
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Das Strässchen ab Monno zum...
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Am Mortirolopass, der aus...
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Die Seitenstrasse ab dem Pass...
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Bei dieser Bergbeiz zweigt...
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Bei der Alpe Trivigno geht's...
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Klasse Mittagessen in Tirano...
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Im Bahnhof wartet schon...
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