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Regennässe und Alpenpässe p1030611.jpg
Die Tour beginnt wieder mit...
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Tiefblick in die Surselva bei...
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Generell unverdächtiges Wetter...

Graveltour vom 20.-21. September 2025.

Nachdem wieder die Zeit für eine Radtour gekommen war, durfte es auf der alpinen Route von Mountainbikeland Schweiz weitergehen. Zuletzt war ich da bis Disentis gekommen, und da fuhr ich auch wieder los auf die 9. Etappe. Dieses Mal standen zwei eher heftige Pässe auf dem Programm, und Biwakieren wollte ich auch wieder. Regnen sollte es erst am Sonntagabend, was nicht so ganz hinkam, aber die Rechnung ging trotzdem auf.

Die Bikeroute führt ja bekanntermassen häufig abgelegen, aber unter Zukauf von massenhaft Höhenmetern zum Ziel, der Spruch "der Weg ist das Ziel" stimmt hier. Zuerst ging es fast an den Oberalppass, aber auf teils steilen und schlechten Wegen auf der "falschen" Talseite. Erst bei Tschamut kam ich an die Passstrasse, um sie gleich zu kreuzen, denn die Route führt oben entlang der Bahnlinie weiter. Zum Einstieg an die Schotterstrasse ins Val Maighels darf man dann wieder abfahren. Das ist zwar nett, aber brachte mir schon beim Aufstieg zur Maighelshütte ein paar Krämpfe ein. Danach wird's ja zum Glück wieder flacher bis zum Maighelspass, den man mit einer kurzen Schiebestrecke erreicht.

Der Maighelspass ist dann tatsächlich über weite Strecken mehr was für's Bike, es braucht Federweg, und fette Reifen schaden auch nicht. Da bin ich bergab nicht wenig gelaufen. Im Unteralptal kam ich aber schnell voran, obwohl ich dort auch wieder die Strasse mied, wenigstens bis zu dem Punkt, an dem es nochmal zum Hohbiel raufgeht. In Andermatt blieb ich nicht lange, denn zu mittag Essen wollte ich erst in Göschenen.

Die Schöllenenschlucht, bzw. der Radweg in der Schlucht, war wegen eines Felssturzes vor ein paar Tagen gesperrt, in so einem Fall haben die keine Eile mit Aufräumen (wenn ein Krümel auf der Strasse rumliegt, dauert's keine Minuten). Ich setzte mich aber über das Verbot hinweg und kam an ein paar Blöcken vorbei über die Reste einer zertrümmerten Brücke durch. Normalerweise hätte man auf die Bahn gemusst. In Göschenen kehrte ich in die Kantine der Baustelle der zweiten Gotthardröhre ein, auf die war ich bei der Recherche nach möglichen Biwakplätzen gestossen. Das war zwar nicht phänomenal dort, aber das Personal war nett, und die Portion praktisch beliebig gross. Das war also mein Mittag- und Abendessen, denn natürlich war jetzt schon später Nachmittag.

Die Gotthardrampe ist bekanntlich eng und verbaut, drum wollte ich mir erst im Meiental einen Biwakplatz suchen. Bis nach Wassen war das leider immer noch mühsam, teils mit Wanderwegen und Gegenanstiegen, bis ich auf die alte Strasse zum Sustenpass kam. Die war in gutem Zustand, und theoretisch auch gesperrt, aber tatsächlich vollkommen hindernisfrei. Irgendwann öffnete sich das Tal, die Strasse wurde flacher, und ich schaute mir eine nette Wiese zwischen Reuss und Passstrasse aus für mein Biwak. Letztlich versuchte ich mich an der Tür der dort befindlichen alten Scheune, und, nachdem diese offen war, verlegte ich mein Lager nach drinnen und schlief auf einem bisschen alten Heu wie ein Murmeltier.

Das nach-drinnen-Verlegen war Glück, denn nachts fing es an zu regnen. Nicht stark, aber ich hätte flüchten müssen, so merkte ich fast nichts. Morgens wurde klar, dass das Reusstal den ganzen Tag regnerisch bleiben würde, also brach ich im Nieselregen auf in Richtung Sustenpass. Dort wurde das Wetter tatsächlich besser, aber bis dahin blieb es trüb und feucht. Mit der Regenjacke ging es. Auf der Urner Seite ist die alte Passstrasse fast vollständig erhalten, wobei sie in Passnähe so steil ist, dass praktisch nur noch mit Strom gefahren werden kann.

Das Meiental war wie ausgestorben, erst auf der Susten-Passhöhe ging ich ins offene Hospiz auf einen Kaffee und ein bisschen Frühstück. Die Bedienung war sehr nett, aber der Chef ein Idiot, der sich nicht schneute, sein Personal vor den Kunden zu beschimpfen. Er gehört bestimmt auch zu denen, die meckern, dass die Kunden ausbleiben. Aber wer will da schon sein Geld lassen? Kommt ja nicht jeder nass und unterkühlt daher, und direkt am Pass gibt's noch mehr Einkehrmöglichkeiten.

Jedenfalls blieb ich da nicht lange genug, um trocken zu werden, aber die steigende Temperatur und der Wind auf der Abfahrt halfen dabei. Auf der Berner Seite verläuft die Route lange auf der Strasse, und zweigt erst beim Pkt. 1688 wieder auf das alte Trassee ab, dies auch wieder ganz hübsch, und immer gut fahrbar. Danach schlägt man sich so durch, mal auf der Strasse, mal auf Wirtschaftswegen, bis Innertkirchen. Im weiteren Verlauf der Route fährt man wieder nach Osten in die Hänge hinein, und gelangt über eine Geländeschulter nach Meiriingen.

Dort hatte ich ja im vergangenen Jahr mit Wolfgang die Etappen 11 und 12 begonnen, und heute war dort Schluss für mich. Natürlich nicht ohne Einkehr in einer Konditorei, wobei ich mich mal gegen die Märängg entschied. Viel Gesundes hatte ich heute noch nicht gegessen, aber das kann man ja nachholen.

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So ein bisschen Gesellschaft...
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Die ehemalige Tunnelbaustelle...
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Die Passstrasse habe ich bei...
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Hier geht's zunächst weiter...
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Einer der moorigen Böden...
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Einiges an Schutt in Richtung...
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Das dürfte am Lai Urlaun...
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Das Val Maighels nach hinten...
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Der namenlose See am...
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Auf der Abfahrt ins Unteralptal...
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An der Stelle des Felssturzes...
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Die Bäckerei in Göschenen...
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Mein Mittag- und Abendessen...
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Die Gotthard-Bahnstrecke...
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Und wieder mal ziemlich steil...
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Das Ferienhaus Schanz...
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In meiner alten Scheune...
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Am nächsten Morgen höngen...
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Das Meiental ist wie...
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Hier sieht man ganz gut den...
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In der Talsohle geht's ganz...
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Erst am Talschluss vor dem...
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Weiter oben ist die alte Strasse...
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Kein richtiges Frühstück, aber...
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Auf der Berner Seite des...
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Den Steinsee sieht man dann...
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Auf die alte Strasse kommt...
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In der Abfahrt auf der alten...
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So ein paar Serpentinen...
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Schon tief unten im...
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In Innertkirchen ist das...
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Unterkühlt aber überzuckert...
   
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