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| Kleines Rotes in Kleinen Dolomiten |
Bei Samedan geht's auf in die... |
Am Berninapass sieht es noch... |
In Tirano geht es über die... |
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Radtour vom 1.-4. Mai 2025. Zu Weihnachten, bzw. Nikolaus, habe ich mir ein neues Rennrad gegönnt. Es ist klein, rot, und vieles daran kommt aus Italien. Etwa an Ostern konnte ich es auch endlich nach ein paar Problemen in Empfang nehmen. Noch rechtzeitig zum Beginn der Strassensaison, wollte es natürlich richtig ausprobiert werden, und zwar etwas ausführlicher als am Albispass. Die "grossen" Pässe waren natürlich noch dicht, aber es gibt bergige Regionen, die nicht so viel Schnee bekommen. Dazu gehören zum Beispiel die Piccole Dolomiti, die Grenzregion des südlichen Trentino mit dem Veneto. Schöne Täler, steile, aber nicht so hohe Pässe, und gute Küche. Da wollte ich hin, und das lange Wochenende mit dem 1. Mai kam wie gerufen. Hinkommen muss man natürlich erstmal, und das mit Stil, bzw. einem heissen Italo-Renner gerecht werdend. So fuhr ich am Donnerstag, dem 1. Mai, erstmal von Samedan über den Berninapass, und das Poschiavo runter bis nach Tirano. Andererseits, also gegenüber dem Poschiavo, baut sich auf der Nordflanke des Valtellin eine Wand auf, die unter anderem auch über den Mortirolopass führt. Dieser ist gefürchtet, nicht wegen seiner Höhe oder der Länge, sondern seiner anhaltenden Steilheit besonders auf seiner Nordseite. Heute wollte ich ihn nicht überqueren, sondern die "Wand" etwas weiter westlich bezwingen. Dort kann man, neben anderen, den Passo di Trivigno befahren, der aber in Wirklichkeit eher eine Schulter ist. Unbarmherzig steil ist es dort aber auch. Ob bereits die Wintersperre aufgehoben war, konnte ich vorher nicht so richtig rausfinden, aber an mehreren Strassensperren vorbei war alles kein Problem, und der Bergrücken bereits gut von Touristen besucht. So gelangte ich auf der Gegenseite wieder runter zum Passo d'Aprica. Der Tag war aber noch lang, ich musste an der Hauptstrasse und teilweise mit viel Verkehr an Edolo vorbei, runter nach Breno, und zuletzt nochmal rauf nach Bienno, wo ich ein Hotel reserviert hatte. Teils gab es Radwege (Ciclovie), die aber vielfach nur über eine Schotteroberfläche verfügten. Egal, lieber etwas langsamer, aber sicher unterwegs. Nach Bienno war es nochmal sehr steil, dafür war das Hotel und insbesondere das Abendessen sehr gut. Bienno war der ideale Ausgangspunkt für die Befahrung des Passo Crocedomini am Freitag, die ersten Serpentinen hatte ich beim Hotel schon hinter mir. Dieser Pass war noch geschlossen, das wusste ich, und spekulierte auf eine einsame Befahrung mit ein wenig Restschnee. Die Rechnung ging voll und ganz auf, ich musste ein paar Barrieren überspringen, und auf der Abfahrt kam mir noch ein Schneefeld in die Quere, das aber leicht abzulaufen war, bzw. gerade geräumt wurde. Drum war auch die Abfahrt nach Bagolino noch sehr ruhig, einfach kein Transitverkehr. Ins Valle del Chiese mit dem Lago d'Idro kam ich über eine Nebenstrasse, dann auf gutem Radweg bis fast ins Valle di Ledro zum gleichnamigen See. Etwas dahinter beginnt die bekannte Ponalestrasse, in den Fels gehauen und nur geschottert, bis nach Riva del Garda ist sie aber auch für das Rennrad eine halbwegs elegante Lösung, da die Strada Statale nicht befahren werden darf. Mit den Tunnels und dem vielen Verkehr wäre es auch nicht sehr attraktiv. Hier war ich überhaupt nicht mehr alleine, der Dresscode war Lycra, mit dem Schuhlöffel angezogen, froschartig auf einem fetten E-Bike kauernd, ein unglaubliches Auf und Ab. Riva scheint beliebt zu sein, deutscher als Castrop-Rauxel, die Deutschen mögen ja viel Verkehr, und im Ort kann man ungeniert auf deutsch bestellen. Nach meinem Feierabendbier am Hauptplatz mit Seeblick und dem Passieren von ca. 1000 E-Bikes mit "Ridern" in hautengem Lycra war ich therapiebedürftig, fand beim Abendessen keinen Trost, bestellte eine Pizza mit Bier, wie jeder gute Deutsche (ist ja typisch italienisch so). Am Samstag gelangte ich am Morgen erst über den bescheidenen Passo San Giovanni in das Einzugsgebiet der Adige, die ich später kurz bergauf fuhr, um bei Rovereto bei dem Torrente Leno das Vallarsa hinaufzufahren. Bis dahin dominierten Hauptverkehrsachsen die Täler, auf guten Radwegen bekam man meistens nicht zu viel davon mit. Im Vallarsa führt die Hauptstrasse im Talgrund nach hinten, die kleine Strasse zieht sich durch die Dörfer der westlichen Talflanke, steil aber praktisch verkehrsfrei. Am Talschluss muss man leider nochmal ein paar Höhenmeter hergeben, bevor sich die Strasse bis zur Pian delle Fugazze, dem Übergang ins Veneto, hinaufzieht. Die Grenze war mal heftig umkämpft, ein Beinhaus bzw. -turm erinnert daran. Ausserdem wurden im 1. Weltkrieg jede Menge Strässchen angelegt, die heute verlottern, oder für den Langsamverkehr erhalten werden. Ich fuhr ab dem Ossario die Strada del Re hinauf, die nicht mehr durchgängig befahrbar ist, sie wurde von einem Erdrutsch zerstört. Mit einer schmalen Hängebrücke (schieben) und einem steilen Wegstück (tragen) gelangt man aber wieder auf die Strasse, und kann die Fahrt mit ausreichender Belagsqualität bis zum Passo di Campogrosso verkehrsfrei fortsetzen. Dies war der landschaftlich schönste Teil der Tour, vorbei an den Felszinnen der kleinen Dolomiten. Auf deren Rückseite gibt's mehr Strässchen, die werde ich das nächste Mal begutachten. So blieb nur noch die Abfahrt bis nach Recoaro Terme, wo ich im heute immer noch mondänen Hotel Trettenero zum Schnäppchenpreis übernachten konnte. In der Belle Epoque und zu Mussolinis Zeiten war dies ein angesagter Kurort, sogar die Herrscher der damaligen Achse des Bösen sollen hier übernachtet haben. Mit meinen durchgeschwitzten Klamotten half ich der Eleganz zwar nicht gerade auf die Sprünge, aber viel Besuch um das zu bemerken gab es nicht gerade. Das Essen war gut, und die älteren Damen, die das Hotel führten, sehr freundlich. Am Sonntag wollte ich recht früh auf den Bahnhof, Vicenza wäre der nächste gewesen. Mir gefiel aber Verona besser, wofür ich nochmals durch die Hügel musste, anstelle einfach das Tal rauszufahren. Mapy suchte ein paar Nebensträsschen raus, die gottverlassen, aber teilweise abartig steil waren. Aus dem Valdagno fuhr ich erst nach Crespadoro, dann nochmal rauf auf einen Rücken, auf dem sich die Vecia Via della Lana langzieht - scheinbar eine bekannte, alte Strasse der Transhumanz. Jenseits kam ich runter ins Val d'Illasi, und dort weiter bis an den Rand der Poebene. Das war irgendwann kein Spass mehr, mit zuletzt starkem Verkehr nach Verona reinzufahren, ging aber auch recht schnell vorbei. Und landschaftlich schön war es, wenigstens abseits der Poebene, auch. Gegen zwölf war ich am Bahnhof und konnte noch etwas essen vor der langen Heimfahrt in überfüllten Zügen. |
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Beim Aufstieg zum Passo... |
Etwas auf der Höhe schaut... |
Schon wieder unten am... |
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Hinter Edolo komme ich knapp... |
Breno liegt auch schon wieder... |
Der steile Aufstieg hat sich... |
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Das war meine Berechnung... |
So ganz alleine bin ich dann... |
Eine sehr schöne Strasse... |
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Im Hintergrund sieht man die... |
Das war nur eine von... |
Ob's im Sommer hier voll... |
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Auf dem Passo Crocedomini. |
Die Strada delle tre Valli hatte... |
Also nochmal ein paar Meter... |
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Auf der Abfahrt gibt's noch... |
Ausserdem wird gerade... |
Bei der weiteren Abfahrt hat... |
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Bei der Einfahrt nach Bagolino... |
In Bagolino wurde mir ein... |
Den Lago d'Idro sehe ich... |
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Auf gutem Radweg geht's... |
Der bescheidene Passo... |
Einfahrt in die Ponalestrasse... |
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Der Ausblick auf den Gardasee... |
Touristentand in Riva del Garda. |
An der Uferpromenade liegen... |
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Der Hauptplatz von Riva... |
Wieder beim Aufstieg hinter... |
Am Lago di Loppio hinter... |
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Der Torrente Leno in Rovereto... |
Etwas auf Höhe des Vallarsa... |
Unterhalb dieser Staumauer... |
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An den Hauptgipfeln fahre... |
Kurz vor der Passhöhe gibt's... |
Die letzte Passhöhe der... |
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Die angrenzenden Berge... |
Der Knochenturm, das... |
Auf die Strada del Re dürfen... |
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Auf der Brücke kommt man... |
Die Hänge der kleinen... |
Unter den Felstürmen der Piccole... |
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Ein recht imposantes... |
Zurück an der normal... |
Die lange Abfahrt hat auch... |
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Eine merkwürdige Kirche... |
Der Innenhof des Hotels... |
Das ist eine Lounge im... |
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Wieder eine auffällige Kirche... |
Der gesamte Ort hat schon... |
Nur im Keller ist noch was... |
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Dringend renovierungsbedürftig. |
Ich nehme das lokale Menü... |
Der Nachtisch war sensationell. |
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Der Frühstücksraum im... |
Die kommenden Hügel sind... |
In Crespadoro wäre auch... |
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Oben auf dem Bergrücken... |
Eine abartig steile Strasse... |
Am Rand der Poebene darf ich... |
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In Verona ist sogar der... |
Und in Verona ab durch die... |
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