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| Wiedersehen in den Piccole Dolomiti |
Einen ersten Snack gibt's... |
Die junge Etsch quält sich... |
Südlich von Meran ist der... |
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Graveltour vom 3.-6. Juli 2026. In den Piccole Dolomiti war ich vergangenes Jahr bereits. Steil, schön, nicht allzu hoch gelegen und damit frühsommergeeignet, und viel undeutscher als Südtirol oder das Trentino. Gravelrouten gibt es dort natürlich auch, schliesslich haben da über viele Jahre verschiedene Militärs sich gegenseitig zu Tode gechossen. Wolfgang suchte eine Route raus, die die recht bekannten, und heute zum Glück für den motorisierten Verkehr gesperrten Strada degli Scarubbi, sowie Strada degli Eroi besuchte. Die Bezeichnung ist etwas uneinheitlich, jedenfalls kommt man auf diesen Strassen über den m. E. höchsten Pass der Piccole Dolomiti, die Porte del Pasubio. Zwecks einfacherer An- und Abreise wählten wir ein langes Wochenende, also Fahrradtransport nicht mitten im Reisefieber. Hinkommen muss man natürlich auch erstmal. Mit der Maxime, einfach buchbare Verbindungen zu nutzen, bot sich Glurns an. Am Freitag war dort also der eher späte Start einer langen Etappe, die zunächst auf dem Vinschgauradweg bis etwa nach Meran führte. Neuland gab es erst beim Abzweig ins Valle di Ultimo, und später dann zum Passo Castrin bzw. Hofmadjoch. Das ist landschaftlich zwar ganz schön und eher ruhig, aber der eigentliche Pass wird knapp von einem sehr langen Scheiteltunnel unterfahren. Mit dem Gravelbike wäre der Wanderpass evtl. möglich, aber umständlich und zeitraubend, so blieb es bei der eher langweiligen Strasse mit vielen Tunnels. Jenseits gelangt man unterhalb mit ein bisschen Rauf und Runter ins untere Val di Sole, das wir noch ein Stück rauf mussten, das ging aber meistens auf Radwegen ganz gut. In Dimaro, beim Abzweig für den nächsten Tag, kehrten wir in ein Hotel ein, in dem es auch Abendessen und Frühstück gab. Zum Glück nicht sehr laut im Zimmer trotz zwei Passstrassen vor der Tür, und freundliche Gastegeber. Der Tag war lang gewesen, bei einem späten Start, Erholung tat Not. Am Samstag war etwas Entspannung möglich, weder viel Strecke, noch viele Höhenmeter. Erst ging es über den Passo Campo Carlo Magno nach Madonna di Campiglio. Hat man doch schon mal gehört, aber will man gar nicht wissen, ein Skiort wie alle anderen, mit Durchgangstrasse obendrein und aggressiven Autofahrern. Zum Glück führte eine alte Schotterstrasse runter ins jenseitige Tal, wo ein hübscher Radweg entlang der Sarca führt. Im Anschluss stand mit dem Passo Durone ein weiterer, aber kurzer Aufstieg ins Nebental mit dem etwas bekannteren Gardasee an. Dritter Pass auf dem Weg war der Passo del Ballino, aber da haben wir reintraversiert, also ging er nicht weiter in die Beine. Da war schon alles gut besucht, wir fanden ein Zimmerchen auf dem Campingplatz in Torbole, da gab's sogar Frühstück, leider erst sehr spät. Auch hier war die Hölle los, aber das Essen und Trinken schmeckte, und das Preis-Leistungsverhältnis stimmte eigentlich auch. Einfach gefühlt wieder 80% Deutsche mit 90% E-Bikes. Am Sonntag ging es zunächst über den unauffälligen Passo di San Giovanni zurück an die Adige, und diese hinauf bis nach Rovereto. Ab hier zweigen diverse Täler in die Piccole Dolomiti ab, letztes Mal bin ich das Vallarsa direkt rauf zur Pian delle Fugazze beim Knochenturm gefahren, diesmal war die Anreise etwas länglicher. Der Weg führte uns das schöne, abgelegene Val Terragnolo rauf bis zum Passo della Borcola. Nach der jenseitigen Abfahrt zweigte unten im Tal ein Strässchen zum Passo Xomo ab, der dritte Anstieg des Tages. Den "streift" man allerdings nur, es geht gleich weiter zur Bocchetta di Campiglia. Am Passo Xomo bekam ich nichts zu Essen, der Wirt benahm sich wie ein Idiot, an der Bocchetta im Kiosk einen kleinen Snack, hier hatten wir immerhin schon 2000 Höhenmeter in den Beinen. An der Bocchetta di Campiglia befindet sich, neben einem riesigen Parkplatz, eine Gedenkstätte, ausserdem zweigen hier die beiden Strade "delle 52 Galerie", bzw. "degli Scarubbi" ab. Die erste ist viel spektakulärer, sie wurde im kaum einsehbaren Gelände angelegt, um feindliches Feuer zu erschweren. Die letztere ist breiter und besser gepflegt, sie dient auch der Versorgung der Hütte am Pass, und nur diese darf mit dem Rad befahren werden. Die zahlreichen Wanderer gehen normalerweise erst die "52 Gallerie", und dann die "Scarubbi" zurück zum Parkplatz, also hatten wir vorwiegend Gegenverkehr. Nicht so schlimm, schnell ging es sowieso nicht, im Gegenteil musste ich das Meiste Schieben, die Mischung aus schlechter Oberfläche und Steilheit war knapp darüber für mich. Vielleicht wäre es mit 1-2 Zähnen mehr am Ritzel, weniger Höhenmeter in den Beinen, oder gar mit 2-3 Kilo weniger auf den Rippen (Vorschläge der Wahrscheinlichkeit nach geordnet) auch gegangen. Aber wir hatten es ja nicht eilig. Am Pass, bzw. dem spektakulär gelegenen Rifugio Achille Papa, war ein Riesengetöse mit betrunkenen Reservisten, die wohl eine Art Sonntagsausflug machten und mit Allradbussen raufgekarrt worden waren. Also tranken wir schnell einen Schluck und machten uns auf die Abfahrt über die nicht minder spektakuläre, aber praktisch nicht mehr besuchte (grössere Entfernung zum Parkplatz) Strada degli Eroi, die an der Pian delle Fugazze endete, also nur ein paar Meter von meinem letztjährigen Besuch am Knochenturm entfernt. Letztmals habe ich noch ins Nebental über den Passo di Campogrosso überschritten, diesmal fuhren wir direkt auf der Hauptstrasse ins Val Leogra runter. Es war nicht einfach gewesen, was für die Übernachtung zu finden, ich musste mit meinem schwachen Italienisch telefonieren. Aber das hat sich gelohnt, bei Carla Faifela in Sant'Antonio war es günstig, sehr nett und das Essen war sehr gut. Am Montag blieb die Heimreise, die wieder mal ab Verona erfolgen sollte. Wir waren ein Tal weiter als ich im letzten Jahr, also musste ein weiterer Höhenzug überwunden werden, was ab Valli di Pasubio schnell ging. Danach, ab Novale, war ich wieder etwa auf der Route vom Vorjahr. Die war zwar auch dieses Mal ganz schön, aber die Steigungen auf diesen Nebenstrassen brachten mich auch mit der etwas kürzeren Übersetzung beim Gravelbike fast zum Weinen. Dazu kamen die unzuverlässigen SRAM-Bremsen, die nach jeder längeren Abfahrt schliffen und klemmten. Aus dem Val d'Illasi musste ich dann ohne hintere Bremse rausfahren, die Bremsbeläge schmiss ich einfach raus. Bis Verona bzw. bis zur geplanten Abfahrt hat es aber noch gut gereicht. |
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Der hatte mich vorhin noch... |
Das Valle d'Ultimo ist... |
Das Etschtal liegt schon... |
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Heute stehen eine Reihe... |
Der lange Scheiteltunnel... |
So unansehlich Madonna di... |
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Madonna di Campiglio erlaubt... |
Ab Madonna di Campiglio... |
Irgendwo kreuzt dieses... |
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An der Sarca darf man meist... |
Bald mal geht's nochmal... |
Rückblick in die Alpen... |
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Auf dem Passo Durone... |
Nun folgt eine flotte Abfahrt... |
Noch nicht so ganz in Sicht... |
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Die Orte oberhalb des... |
Blütengesäumte Einfahrt nach... |
Der Hauptplatz von Riva liegt... |
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Auf Wunsch werden hier auch... |
Später in Torbole gibt's den... |
Das Abendessen schmeckt... |
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Wieder auf gewohnt gutem... |
In Rovereto bin ich wieder... |
Rückblick auf Rovereto... |
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Die Strasse ins Val Terragnolo... |
Ziemlich unzugängliche... |
Der erste Aufstieg ist fast... |
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Der Passo Borcola ist schon... |
Hier in den kleinen Dolomiten... |
Die schroffen Gipfel des... |
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Der Eingang zur Strada delle... |
Die Strada degli Scarubbi... |
Eigentlich angenehm mit... |
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Etwas schroffer in der Höhe. |
Gallerie gibt es auch auf... |
Der Sattel, die Porte del... |
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Gegenüber der Porte del... |
Am Kamm rechts führt... |
Das Rifugio Achille Papa... |
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Die Strada degli Eroi ist... |
Andererseits gibt's deutlich... |
Auf der Abfahrt. |
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Bis ins Tal dürfen die Bremsen... |
Und zurück im Trentino... |
Ein paar Serpentinen gibt's... |
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Taralli gibt's hier... |
Im Veneto heissen die... |
Rückblick zum Pasubio... |
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Bei der Kirche von Manera... |
Bei Novale geht es über den... |
Mapy hat heute noch einen... |
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Auf den grasigen Höhen bei... |
Das Alpenvorland mit dem... |
Bei der Porta Nuova in Verona... |
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